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Vortrag
gender moves - Geschlechterdiskurse in den Künsten
Eine transdisziplinäre und öffentliche Veranstaltungsreihe der Universität Mozarteum Salzburg im Sommersemester 2019
15.05.2019|18:00-20:00
Hörsaal | Universität Mozarteum | Mirabellplatz 1 | 5020 Salzburg
Eine Veranstaltung von: Plattform für Geschlechterforschung & Gender Studies
Konzeption/Organisation: Hildegard Fraueneder, Christoph Lepschy, Gertraud Steinkogler-Wurzinger

Anja Zimmermann: „Art is a Criminal Action - Feministische Positionen in der Kunst um 1968! Und heute?“
Chair: Hildegard Fraueneder
In den Künsten ist die Debatte um die Geschlechtsidentität bereits seit vielen Jahren eine heftig um- und bekämpfte Realität. „gender moves“ gibt einen facettenreichen Einblick in diese Realität: Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen (Instrumentalmusik, bildende Kunst, Theater, Musiktheater, Performance, Gesang, Pädagogik, Theater-, Kunst- und Musikwissenschaft) reflektieren die Auseinandersetzung mit der veränderten Wahrnehmung der Geschlechter. Im Zentrum stehen Fragen nach der Praxis von Musiker*innen, Schauspieler*innen, Regisseur*innen, Künstler*innen im Spannungsfeld vontraditionell überlieferten Rollenzuweisungen und ihrer Überwindung und Transformation.

Über den Vortrag von Anja Zimmermann:
Der Beitrag feministischer Kunst im Umfeld der gesellschaftlichen Veränderungen um 1968 ist bislang noch wenig untersucht. Dabei hatten feministische Künstlerinnen großen Anteil an den Neuerungen und Experimenten in der Kunst jener Jahre. Der Vortrag analysiert exemplarisch mehrere Themenfelder in denen Künstlerinnen um 68 gesellschaftskritische Positionen einnahmen und beleuchtet, auf welche Weise die politische Kritik der Neuen Frauenbewegung Eingang in die Kunst fand. Vor allem soll es aber darum gehen, auf welche Weise heutige künstlerische Positionen auf feministische Arbeiten der 60er und 70er Jahre Bezug nehmen und was „feministisch“ im Kontext aktueller Kunstproduktion (noch) bedeuten kann.

Anja Zimmermann, Kunsthistorikerin, Privatdozentin an der Universität Hamburg. Seit 2009 Vertretungs- und Gastprofessuren, sowie Lehraufträge u.a. an den Universitäten Hamburg, Zürich, München, Wien und Oldenburg; bis 2012 Heisenbergfellow (DFG) an der Universität Oldenburg. Veröffentlichungen (Auswahl): Anja Zimmermann (Hg.): Kunstgeschichte und Gender. Eine Einführung, Berlin 2006; Anja Zimmermann (Hg.): FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur: 1968ff - Kunst, Politik, Feminismus (Heft 65/Dezember 2018).
Eintritt frei!